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Radtour Frühjahr 2017

Chemnitz – Plzen – Nürnberg

 

 

Strecke:    Chemnitz - Falkenau

Datum:     22. April 2017

Distanz:    20 km

 

Wir treffen uns um 9:20 Uhr am Bochumer Bahnhof. Alle sind pünktlich; aber Werner klagt über Schmerzen am Knie. Sein gebrochener Arm ist einigermaßen verheilt – hoffentlich hält er (Werner) durch.

In Dortmund steigen wir in den neuen doppelstöckigen IC um, der uns bis Leipzig bringen soll..

Werner legt eine Tabelle über die Verkehrsvorschriften in Europa vor: 0,0 o/oo –Alkoholgrenze in Tschechien auch für Radler; bei Nichtbeachtung: 390,-- € Strafe. Es wird gleich nachgerechnet: 1560,-- € für alle; umgerechnet ca. 45.000 Kronen; hoffentlich wird das nicht der teuerste Fahrradurlaub.

 

Nach dem Frühstück werden wir erstmal müde; die Erholungsphase geht bis Magdeburg, und dann gibt es ein Problem. Hier muss eigentlich die Fahrtrichtung des Zuges geändert werden, aber die Steuerung weigert sich wohl. Nach den vergeblichen Bemühungen des Bahnpersonals, müssen wir in einen anderen Zug umsteigen..

.. und hier wird es dann eng.

Werner schaut sich das verzweifelt von seinem Platz auf der Treppe an..

Nichtsdestotrotz erreichen wir mit einstündiger Verspätung Chemnitz und wir posieren vor der Karl-Marx-Büste.

 

Wir verlassen Chemnitz in östlicher Richtung.

In den Randbezirken kommen wir durch Plattenbausiedlungen; vielleicht gab es hier mal neue Fenster, aber ansonsten ist alles noch im Originalzustand.

Das Gelände ist hügelig mit weiten Feldern. Bei Euba passieren wir eine Datschensiedlung. Danach folgt ein Radweg durch ein dichtes Waldgebiet auf einem unbefestigten Weg und rechts auf dem Berg sehen wir die Augustusburg.

Die Sonne steht mittlerweile am Horizont und die letzten Strahlen durchdringen den Wald. Dann geht es eine Abfahrt runter zu dem Ort Flöha. Wir überqueren den gleichnamigen Fluss.

 

Erzgebirgische Schwibbögen finden wir am Straßenrad, die auf die alte Bergwerktradition hinweisen. Kurz danach erreichen in dem Ortsteil Falkenau unsere Unterkunft, die Falkenhöhe.

Die erste Strecke zum Eingewöhnen ist geschafft.