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Radtour Frühjahr 2017

Chemnitz – Plzen – Nürnberg

 

 

Strecke:    Valec - Stribro

Datum:     25. April 2017

Distanz:    107 km

 

Am Morgen – nach Gerd`s Wecken und dem Öffnen des Vorhangs dringen die Sonnenstrahlen in unser Zimmer und geben die Sicht auf den gegenüber liegenden Kirchturm frei.

Der Ort Valec weist einige historische Gebäude auf, so auch das Schloss am Ortsausgang.

Unser Weg führt über kleine Straßen – teilweise mit Bäumen eingefassten Wegen – nach Chyse.

Hier legen wir an dem Schloss einen kurzen Halt ein. Es hat eine barocke Fassade und es ist im Gegensatz zu vielen anderen historischen Gebäuden in einem sehr guten restaurierten Zustand.

Dann drängen die anderen zur Weiterfahrt.

Es folgt vorwiegend offenes Gelände mit kleineren Waldabschnitten. Es geht erstmal moderat bergauf und bergab.

Der nächste größere Ort ist Manetin. Wir heben noch mal Kronen ab und Werner versucht mit seiner Tabelle die Preise umzurechnen.

Der Weg ist mit Heiligenfiguren gesäumt und wird wohl als Prozessionsweg genutzt. Die Kirche Kostel Svate Barbors befindet sich am Ortsausgang und der Putz an der Fassade ist schon heftig am Bröckeln.

Dann geht es über eine Nebenstrecke weiter. Erst ist der Weg noch schön asphaltiert, dann folgt aber Schotterpiste durch waldreiches Gebiet und es geht bergan.

Als Nächstes kommt eine Gefällestrecke zu dem Ort Dolni Bela. Dort finden wir ein Restaurant, und da es Mittagszeit ist und der Magen knurrt, kehren wir ein.

Ansonsten ist das Restaurant durch Einheimische gut besucht. Es gibt einfache Gerichte; wir nehmen Rinderfleisch mit Tomatensauce und Serviettenknödel. Mit umgerechnet 20 € kommen wir günstig zu unserer Mahlzeit.

Mit kurzer Hose und Sonnenbrille radeln wir zügig in Richtung Pilzen. Mit der ausgewählten Strecke vermeiden wir größere Straßen. Wir passieren verlassene Industrieanlagen und kommen dann durch ein Naherholungsgebiet. Es geht an dem Fluss Mze und parallel zur Fernwärmeleitungen direkt in die Innenstadt.

An dem Marktplatz legen wir eine Pause ein und für jeden gibt es ein großes Bier. Gegenüber von unserem Sitzplatz liegt die Bartholomäus-Kathedrale und daneben das Rathaus.

 

Wir entscheiden uns, noch weiter bis zu dem Ort Stribro zu radeln.

Wir verlassen Pilzen in westlicher Richtung. Zuerst passieren wir das Skoda-Werk und kommen an einem lang gezogenen Band aus farbig gestrichenen Plattenbauten vorbei.

Wir fahren nunmehr auf dem Pan-Europaradweg Paris – Prag weiter. Das hört sich spektakulär an, der Weg ist hier aber sehr gewöhnungsbedürftig. Das sind zumeist grob geschotterte Wege, und es geht jetzt auch wieder heftiger bergan. An den ungeschützten Stelle bläst uns der Westwind auch noch heftig entgegen, so dass eine größere Kraftanstrengung notwendig ist, um voran zu kommen.

Es gibt noch eine schöne Passage an dem Fluss Mze entlang; aber dann dreht der Weg wieder in das Waldgebiet. Werner ist am maulen, und dann drehen wir zur Hauptstraße 605 ab. Hier ist mal wieder durchgehend Asphalt unter den Rädern, aber Steigungen und Gegenwind lassen sich nicht vermeiden.

Es geht dann über die Mze-Brücke zur Innenstadt von Stribro. Wir erreichen den großen Marktplatz; das Renaissance-Rathaus fällt gleich auf.

Unser Hotel Alexander liegt ebenfalls an dem Platz. Nach der Tagesetappe von 106 km gönnen wir uns ein leckeres Abendessen; es gibt Schweinelendchen mit Pflaumenfüllung..