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Radtour Frühjahr 2017

Chemnitz – Plzen – Nürnberg

 

 

Strecke:    Waidhaus – Sulzbach-Rosenberg

Datum:     27. April 2017

Distanz:    107 km

 

Werner und Heinz schauen sich am Abend in der Pils-Kneipe noch das Pokalspiel Dortmund-Bayern München an; und sie sind erfreut, dass die Dortmunder das Spiel noch gewonnen haben.

Unser Hotel „Zur Fürstenkrone“ war mehr von der einfachen Kategorie, 70er Jahre-Look, aber das reicht uns ja.

An Morgen ist es kalt und es nieselt. Also wieder dick anziehen und die Regenkleidung überziehen. Werner schimpft über sein Regencape, das nicht nur von außen, sondern auch von innen nass wird.

Der Bockl-Radweg hat abschnittsweise eine wassergebundene Oberfläche und einige Abschnitte sind auch asphaltiert.

Es geht erst einmal eher bergan. Die Trasse verläuft durch die abgeschiedene Landschaft des Oberpfälzer Wald, abschnittsweise mit dichten zusammenhängenden Waldabschnitten.

Wir kommen an einigen Dörfern vorbei, wie hier Pleystein.

Wir erreichen den höchsten Punkt beim Falkenberg mit über 600 Hm in der Nähe vor Vohenstrauß. Die Trasse schlängelt sich mit vielen Schleifen durch die Landschaft.

In Vohenstrauss sind die Bahngebäude noch erhalten. Es geht nun beständig bergab. Zum Glück lässt auch das Nieseln nach, so dass wir mit der dicken Kleidung gut über die Runden kommen.

Vor dem Ort Neustadt an der Waldnaab kehren wir in einer Waldklause vom lokalen Eisstock-Schützenverein ein. Der Holzofen spendet wieder Wärme für den weiteren Tourverlauf.

 

 

Der Bahntrassenradweg zieht sieht sich noch bis Neustadt hin. Hier kommen wir an einem Bleikristallwerk vorbei und dann führt der Radweg an dem Fluss Waldnaab entlang.

Zumeist geht es auf geschotterten Wegen weiter und oft mit Blick auf den Fluss. Wir fahren an der Stadt Weiden vorbei, aber auf dem Flussradweg bekommen wir nicht viel von der Stadt mit.

Bei Luhe Wildenhaus mündet die Waldnaab in die Naab. Der Fluss ist kanalisiert in einem begradigten Bett.

Der ausgeschilderte Radweg ist auf kleinen Straßen mehr oder weniger parallel zur B14 ausgewiesen. Dafür gibt es auch einige Steigungen zusätzlich.

Wir hatten schon in der Waldklause von dem Kaolinabbau bei Hirschau erfahren. Das weiße Mineral wird für die Porzellanproduktion verwendet. Die Größe des Abbaufeldes überrascht uns und erinnert uns an die Braunkohletagebaufelder in Tschechien. Mit jedem zerbrochenen Teller wird hier die Grube tiefer.

Wir fahren auf den Marktplatz von Hirschau und passieren das historische Rathaus.

Die Radwegplaner machen uns das Leben schwer; jeder Berg wird mitgenommen, der Weg auf der B14 wäre nur halb so lang gewesen. Am Ende des Tages müssen noch einige Steigungen erklommen werden, bis wir unser gebuchtes Hotel in Sulzbach-Rosenberg erreichen.